
Obwohl Dapfen kein -ingen-Ort ist, gehört auch er zur ältesten alemannischen Siedlungsschicht. Grabfunde der Merowingerzeit und das Martinspatrozinium der Kirche weisen darauf hin. Bereits 904 wird der Ort als Taffo samt der (Pfarr)Kirche in einer Schenkung an das Kloster St. Gallen erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt von ahd. staffo = Schritt und bedeutet Siedlung an der Furt.
Der ursprüngliche herrschaftliche Schwerpunkt lag auf dem Kirchberg mit der Pfarrkirche, dem Kirchhof sowie der unterhalb der Kirche gelegenen Bannmühle. Wasserstetten, das bis 1511 nur den Ortsnamen Stetten trug, wurde vermutlich im Frühmittelalter von Dapfen her begründet. Es hatte nie eine eigene Markung, sondern war stets mit Dapfen verbunden.
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