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Gestütsmuseum Offenhausen

Kontakt - Öffnungszeiten - Eintrittspreise - Führungen

Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Innenansicht Gestütsmuseum
Innenansicht Gestütsmuseum
Innenansicht Gestütsmuseum
Innenansicht Gestütsmuseum

Gestütsmuseum Offenhausen
Klosterhof
72532 Gomadingen-Offenhausen
07385 884

oder über die Tourist-Information Gomadingen, Marktplatz 2, 72532 Gomadingen, 07385 9696-33, info(@)gomadingen.de

Geöffnet ab 28. April 2018

  • Dienstag bis Freitag: 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Samstag: 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Sonn- und Feiertage: 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Außerhalb der Öffnungszeiten sind Gruppen nach Voranmeldung willkommen.

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 3,00 Euro / ermäßigter Preis 2,00 €*
  • Kinder u. Jugendliche (6 - 16 J.) sowie Senioren ab 65 J. und Studenten mit Ausweis: 2,00 € / ermäßigter Preis 1,50 €*
  • Familienkarte (2 Erw. und bis zu 3 Kinder): 6,00 €
  • Gruppen: ab 15 Personen erhalten Sie die ermäßigten Preise*
  • Führungen (mind. 15 Personen): zuzügl. 2,50 € je Erwachsener und 1,50 € je Jugendlicher

Führungen

Führungen im Museum sowie spezielle Kinderführungen können direkt bei Frau G. Betz, unter 07385 966840 gebucht werden.

Veranstaltungen im Gestütsmuseum 2018

  • Dienstag, 23.01.2018
    Vortrag mit Gabriele Kärcher
    Rathaus Gomadingen
  • Montag, 05.03.2018
    Mitgliederversammlung
    Landhotel Winter
  • Freitag, 27.04.2018
    Ausstellungseröffnung
    Gestütsmuseum Offenhausen
  • Samstag, 07.07.2018
    Konzert mit Gospeltrain aus Willmandingen
    Gestütsmuseum Offenhausen
  • Sonntag, 08.07.2018
    Ökumenischer Gottesdienst
    Gestütsmuseum Offenhausen
  • Sonntag, 22.07.2018
    Jazz-Frühschoppen mit Tante Frieda's Jazz-Kränzchen
    Gestütshof Offenhausen
  • Samstag 29.09.2018 bis 07.10.2018
    Landwirtschaftliches Hauptfest in Stuttgart
    Haupt- und Landgestüt

 

 

Inmitten des Gestütshofs Offenhausen, direkt an der Lauterquelle, steht die im 14. Jahrhundert erbaute gotische Kirche des ehemaligen Dominikanerinnenklosters "Maria Gnadenzell". Das Kloster wurde von seinen Gründern und dem gesamten benachbarten Adel als Versorgungseinrichtung für die unverheirateten weiblichen Angehörigen verstanden. Das Leben der Nonnen bestand aus Stillschweigen, Gebet und Sühne für die Seelen. 1534 wurde das Kloster als Folge der Reformation zu einem landwirtschaftlichen Großbetrieb umgewandelt, der die Zucht von Pferden, Maultieren und Seidenraupen zum Ziel hatte. In der über 170 Jahre lang als landwirtschaftliche Lagerhalle genutzten Kirche wurde auf zwei Stockwerken ein Museum eingerichtet.

Wie das Leben in einem Kloster aussah und wie die Klöster nach der Reformation weitergenutzt wurden, kann man im 1. Stock des Museums erfahren. Verschiedene wechselnde Kunstausstellungen, die sich mit dem Motiv Pferd befassen, stellen im Jahresablauf besondere Höhepunkte dar. Die hervorragende Akustik der Kirche wird im Rahmen von Konzerten genutzt. Die Entstehung des Haupt- und Landgestüts Marbach, die Berufe und die Bedeutung für die heutige Pferdezucht werden dem Besucher im unteren Stock anschaulich erklärt. Man lernt Bairactar, den Begründer der weltberühmten Weil-Marbacher-Vollblutaraberzucht, und Julmond, den Trakehnerhengst, kennen.

Prachtvolle historische Kutschen, Schlitten, Geschirre, Sättel und  Steigbügel werden vorgestellt. Informative und interessante Filme geben Einblick in den Marbacher Gestütsalltag. Der Reitsimulator ist für Jung und Alt ein Vergnügen, denn jeder kann sein Glück auf dem Rücken der Pferde finden. Ein Gang zur naheliegenden Lauterquelle rundet den Besuch des Gestütshofes Offenhausen ab. Direkt neben der Lauterquelle stehen die Reste der im 14. Jahrhundert erbauten Klostermühle, an die im 19. Jahrhundert ein Pumphaus angebaut wurde, um die Wasserversorgung des Landgestüts zu gewährleisten. Diese Anlage wurde 1975 stillgelegt und 2006 wieder in Betrieb genommen und versorgt heute ca. 20 Haushalte mit Strom.